• Fairtrade Metall wird gehämmert
  • Der Anhänger Brave wird aus fairtrade Metall ausgesägt
  • Brave Anhänger für Armbänder wird ausgestanzt
  • Brave Anhänger wird poliert

The Brave Collection

Das Label The Brave Collection wurde 2012 von der Amerikanerin Jessica Hendricks gegründet. Jessica kam als Volontärin nach Südostasien, um Englisch zu unterrichten. Dabei wurde sie mit dem großen gesellschaftlichen Problem der Zwangsprostitution und sexuellen Ausbeutung von Mädchen und jungen Frauen konfrontiert. In Kambodscha sah sie Mädchen vor Restaurants aufgereiht stehen, die offensichtlich auf ihre Kunden warteten – Mädchen, die sich etwas Geld für ihre nächste Mahlzeit verdienen wollten oder den Geldbetrag abarbeiten mussten, den Bordellbesitzer an ihre Familien für sie bezahlt hatten. Die Armut hatte die Mädchen gezwungen, ihren Körper zu verkaufen.

Jessica Hendricks fasste den Entschluss, Frauen in Kambodscha zu helfen, aus ihrer Armut zu entfliehen. So entstand die Idee zu einer ganz besonderen Schmuckkollektion. Inspiriert durch die Tapferkeit der Überlebenden von Sklaverei, Zwangsprostitution und sexueller Ausbeutung nannte sie ihre Schmuckkollektion The Brave Collection.

Die Armbänder dieser Kollektion werden von Frauen in der Hauptstadt Phnom Penh angefertigt. Alle Messingelemente werden einzeln von Hand ausgeschnitten. Auf jedem Armband ist das kambodschanische Wort „klahan“ in ein Messingelement eingraviert, was „brave“, in Deutsch „tapfer“, bedeutet. Die Kunsthandwerkerinnen arbeiten in kleinen Studios oder zu Hause. Ihr Verdienst liegt über dem Durchschnitt, sie erhalten zusätzliche Sozialleistungen wie eine Krankenversicherung und Stipendien für den Schulbesuch ihrer Kinder.

Für jedes verkaufte Armband der Brave Collection wird zudem eine Spende in Höhe von 10% des Gewinns an gemeinnützige Stiftungen in Kambodscha oder in den USA getätigt, die sich für die Bekämpfung des Menschenhandels einsetzen.

Zur Situation der Menschen in Kambodscha

Kambodscha und seine Bevölkerung sind noch heute von dem grausamen Völkermord während des Roten Khmer-Regimes unter Pol Pot in den 1970er Jahren gezeichnet. Mit seinen rund 14 Millionen Einwohnern zählt das Land zu den ärmsten Staaten in Südostasien. Ein Drittel der Bevölkerung lebt unterhalb der Armutsgrenze.

Das Wirtschaftswachstum beschränkt sich auf den Tourismus und den Export von Textilien. Da nur wenige Städte vom Tourismus profitieren und ein allgemeiner Mangel an Arbeitsplätzen und Bildungsmöglichkeiten herrscht, gibt es ein großes soziales und wirtschaftliches Ungleichgewicht zwischen den ländlichen Gebieten und den Städten. Die Aussichten auf Bildung und einen Arbeitsplatz sind insbesondere für Frauen schlecht.

In Kambodscha haben Frauen noch immer eine niedrigere Stellung in Gesellschaft und Politik als Männer. Frauen, aber auch Männer und Kinder, werden oftmals Opfer sexueller Ausbeutung und Zwangsarbeit in Fabriken und privaten Haushalten. Viele Frauen werden in benachbarte Länder verkauft.

Obwohl die kambodschanische Regierung auf internationalen Druck bereits 2008 das Gesetz gegen Menschenhandel und sexuelle Ausbeutung einstimmig verabschiedet hat, nehmen diese gravierenden gesellschaftlichen Probleme nicht ab, weil Teile der Polizei und der Behörden in das Netzwerk der Menschenhändler/-innen involviert sind.

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