Mit amodini wollen wir zu einer nachhaltigen Selbständigkeit und Unabhängigkeit von sozial und wirtschaftlich benachteiligten Menschen in Entwicklungsländern beitragen. Wir glauben, dass die Unterstützung von einzelnen Kunsthandwerker/-innen, von traditionellen Familienbetrieben und kleinen Unternehmen durch einen fairen Handel ein effektiver Weg ist, um die Lebensbedingungen in Entwicklungsländern dauerhaft zu verbessern.

Die kunsthandwerkliche Arbeit trägt zu einer nachhaltigen Veränderung der Lebensbedingungen und zu wirtschaftlichem Wachstum bei – anders als beispielsweise die einmalige Spende von Produkten, die in den Industriestaaten produziert wurden, oder von Geldern aus einem nicht nachhaltigen Spendenprogramm.

Mit diesem Ansatz des „Trade not Aid“ ist amodini weltweit auf der Suche nach schönen und einzigartigen Produkten, die beides vereinen: Fair Trade und Fashion!

„Be the change you want to see in the world“ – Mahatma Ghandi

Wir glauben, dass sich immer mehr Menschen Gedanken über ihre soziale Verantwortung machen und einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten wollen. amodini bietet für jeden eine neue Möglichkeit, benachteiligte Menschen in Entwicklungsländern zu unterstützen und ihre Fähigkeiten wertzuschätzen.

Lassen Sie uns gemeinsam beginnen: Mit dem bewussten Kauf von schönen, modischen und einzigartigen Produkten, die unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und für einen fairen Lohn hergestellt wurden. Wir schaffen Transparenz und erzählen Ihnen die Geschichten der Menschen, von denen die Produkte in unserer Kollektion stammen. So schlagen wir eine Brücke zwischen den Produzenten in fernen Ländern und den Kunden in Europa.

Wir zeigen Ihnen, dass schöne, modische, einzigartige Accessoires auch unter fairen Produktionsbedingungen hergestellt werden können – als Alternative zu der allgegenwärtigen Massenware, die in der Regel unter menschenunwürdigen Bedingungen in großen Fabriken in Entwicklungsländern hergestellt werden.

Bei der Auswahl der Produkte legen wir besonderen Wert auf die folgenden drei Bereiche:

Handgemacht

Die immer weiter verbreitete industrielle Massenproduktion zu Dumpingpreisen aufgrund eines preissensitiven Konsumverhaltens führen in den Entwicklungsländern zunehmend zum Verlust von handwerklichen Fertigkeiten und traditionellen Produktionsmethoden. Mit ihr können die einheimischen Kunsthandwerker/-innen nicht konkurrieren.

Die Unterstützung lokaler Kunsthandwerker/-innen ist daher auch ein Beitrag zur Erhaltung kultureller Fertigkeiten und der Gemeinschaften in ländlichen Gegenden. Durch das Schaffen und den Erhalt von Arbeitsplätzen in Dörfern und kleinen Städten sind die Menschen nicht mehr gezwungen, in Ballungsräume zu ziehen und dort in großen Fabriken unter meist menschenunwürdigen Bedingungen für einen geringen Lohn zu arbeiten.

Durch die Zusammenarbeit mit Kunsthandwerker/-innen und Familienbetrieben können alte Traditionen und handwerkliche Fähigkeiten erhalten und an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden. Oftmals sind nur wenige Änderungen bei der Produktherstellung und neue Anregungen für das Design notwendig, um das traditionelle Handwerk modern und für den westlichen Geschmack interessant zu gestalten.

  • Die handgemachten Produkte sind vielfach einzigartig und nur in geringen Mengen erhältlich
  • Sie werden mit traditionellen Handwerkstechniken hergestellt und repräsentieren so auch das kulturelle Erbe des Herkunftslandes
  • Sie tragen dazu bei, alte Kunstfertigkeiten zu erhalten und an die nächste Generation weiterzugeben

Fair Trade

Der Begriff „Fair Trade“ ist zwar weit verbreitet, aber nicht eindeutig definiert und rechtlich nicht geschützt. Deshalb vergeben die Organisationen, die sich für einen fairen Handel engagieren, ihre Siegel nach unterschiedlichen Kriterien und Standards. Die Zertifizierungen im Bereich von Baumwolle und Textilien sagen beispielsweise nichts über die Standards im weiteren Verarbeitungsprozess aus. Außerdem ist der Zertifizierungsprozess langwierig und teuer, so dass kleine wohltätige Einrichtungen sich oftmals keine Zertifizierung leisten können.

Für amodini ist es am wichtigsten, dass den Menschen und ihren Familien durch ihre Arbeit zu verbesserten und menschenwürdigen Lebensbedingungen verholfen wird. Die ungerechte Gewinnverteilung durch lange Lieferketten, bei denen sich oftmals die Fabrikbesitzer und die Zwischenhändler bereichern, während die Arbeiter/-innen vor Ort mit Hungerlöhnen abgespeist werden, soll durchbrochen werden. Eine faire Entlohnung sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen müssen bei jedem Produkt unserer Kollektion gewährleistet sein. Das Ziel ist es, die Menschen in ihrer Selbständigkeit und Unabhängigkeit nachhaltig zu stärken!

Wir arbeiten mit einigen fair trade zertifizierten Partnern und Designern zusammen. Darüber hinaus haben wir unsere eigenen Vorstellungen und Kriterien, auf die wir besonderen Wert legen. Wir achten bei unserer Auswahl auf folgende Eigenschaften, um sicherzugehen, dass die Produkte unserer Philosophie entsprechen:

  • Faire Entlohnung für die geleistete Arbeit
  • Vermeidung von Zwangsarbeit und Kinderarbeit
  • Saubere, sichere, menschenwürdige und für die Gesundheit unbedenkliche Arbeitsbedingungen
  • Aktives Engagement gegen eine Produktion in ausbeuterischen Betrieben und gegen eine daraus resultierende wirtschaftliche Ungleichverteilung der Gewinne
  • Möglichkeit, auch von zuhause aus zu arbeiten, damit sich die Frauen trotz ihrer Arbeit auch um ihre Kinder kümmern können
 

Soziales Engagement

Einige unserer Partner engagieren sich zusätzlich bei der Bekämpfung besonderer gesellschaftlicher Probleme. Andere spenden einen Teil ihrer Einnahmen aus dem Verkauf der Produkte an Stiftungen und Nichtregierungsorganisationen, die sich für Menschenrechtsthemen einsetzen.

Die Unterstützung unserer Partner geht über ihr Engagement für einen fairen Handel hinaus. Einige Beispiele:

  • Sie gewähren zusätzliche Sozialleistungen für die Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten, z. B. eine medizinische Betreuung, die Förderung der Schulbesuche der Kinder, Mutterschaftsurlaub und Hilfe bei der Altersvorsorge
  • Sie leisten Bildungs- und Aufklärungsarbeit
  • Sie arbeiten gezielt mit Menschen zusammen, die ein besonders schweres Schicksal haben, z. B. Mädchen und junge Frauen, die dem Menschenhandel und der sexuellen Ausbeutung zum Opfer gefallen sind, oder gehörlose Frauen, die aufgrund ihrer Behinderung sonst keine Möglichkeit haben, Arbeit zu finden
  • Sie unterstützen Stiftungen und Einrichtungen finanziell, die sich für eine besondere Sache engagieren, z. B. für die Entfernung und Entschärfung von Minen und anderem Kriegsmaterial in Kambodscha